Emotionscode

Vielleicht haben Sie es auch schon mal erlebt, dass Sie nach einer besonders stressigen Situation plötzlich hemmungslos weinen mussten. Oder vielleicht haben Sie am ganzen Körper gezittert? Dies war eine gesunde und normale Reaktion Ihres Systems, um mit dem aufgestauten und aufgebauten Stress umzugehen.  Denn er muss diesen nun abzubauen – oder im Fall der Tränen im wahrsten Sinne des Wortes abfließen zu lassen.

Schmetterlinge fliegenOftmals gibt es aber auch Situationen, in denen dieser Stressabbau nicht stattfinden kann, z. B., weil man sich bei einem emotionalen Gespräch mit dem Chef im Griff haben möchte und nicht vor Wut weinen oder gar schreien kann. Also suchen sich Körper und Seele eine Möglichkeit, diese unverarbeiteten Emotionen irgendwo im System einzulagern.

Dabei muss es sich übrigens gar nicht um katastrophale Ereignisse handeln. Denn auch Streitigkeiten um ein Spielzeug mit dem Geschwisterkind können ggf. schon zu eingelagerten Emotionen führen.

Folge können psychosomatische Schmerzen sein oder auch nicht näher erklärbare Ängste oder andere Überreaktionen, die immer in einer bestimmten Situation ausgelöst werden.

Genau hier setzt der Emotionscode nach Dr. Bradley Nelson an: Die eingelagerten Emotionen werden befreit – wenn die Seele des Klienten dazu bereit ist. Der Vorteil dieser Methode: Sie müssen das belastende Ereignis gar nicht konkret finden geschweige denn laut benennen. Es genügt die dazugehörige Emotion zu identifizieren und sie abzulösen.

Bitte beachten Sie hierzu auch meine wichtigen Hinweise.